Einladung zur nächsten Mitgliederversammlung

Geschrieben von Martin am 15. Dezember 2011 | Abgelegt unter Allgemein, Information, Veranstaltung

Sehr geehrte Vereinsmitglieder,

wir laden Sie bzw. Dich sehr herzlich zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung von ViVer – Vision und Verantwortung e. V. ein. Die Versammlung findet am Freitag, den 27. Januar 2012, um 18.00 Uhr in den Räumen der Mobiler PflegeDienst Schaumann & Born GmbH, Elsenstraße 6, 12435 Berlin, statt. Gäste sind willkommen.

Vorläufige Tagesordnung:

 1. Begrüßung/Feststellung der Beschlußfähigkeit/Feststellung der Tagesordnung

2. Vorlage, Aussprache und Kenntnisnahme des Rechenschaftsberichts für 2010

3. Entlastung des Vorstands für 2010

4. Vorlage, Aussprache und Kenntnisnahme des Rechenschaftsberichts für 2011

5. Entlastung des Vorstands für 2011

6. Mündlicher Ausblick für 2012 und Vorschläge der Mitglieder

7. Wahl von Mitgliedern des Vorstands

Mitglied des Vorstands kann nur ein Mitglied des Vereins sein; Drittorganschaft ist ausgeschlossen. Die Mitglieder des Vorstands sind ehrenamtlich tätig.

a)      Nachfolger/in für den zurückgetretenen Björn Stecher

Der Vorstand schlägt das Vereinsmitglied Burkhard Seth vor.

b)      Nachfolger/in für Maria de Pinho Bayer wegen Ende der Wahlzeit

Der Vorstand schlägt die Wiederwahl von Maria de Pinho Bayer vor.

c)       Nachfolger/in für Martin Magdziak wegen Ende der Wahlzeit

Der Vorstand schlägt das Vereinsmitglied Ursula Cordes vor.

d)      Nachfolger/in für Sven Wierskalla wegen Ende der Wahlzeit

Der Vorstand schlägt die Wiederwahl von Sven Wierskalla vor.

e)      Nachfolger/in für Alexander Freier wegen Ende der Wahlzeit

Der Vorstand schlägt das Vereinsmitglied Romana Seth vor.

8. Verschiedenes

Ergänzende Anträge zur Tagesordnung bitten wir spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung in Textform einreichen. Für Getränke und „Knabberzeug“ wird gesorgt sein.

Mit freundlichen Grüßen

ViVer – Vision und Verantwortung e. V.

Katharina Stillisch, Maria de Pinho Bayer, Stephan Bünger,

Alexander Freier, Martin Magdziak, Sven Wierskalla

Deutsche Neuausgabe der AdSM-Biografie von José-Alain Fralon

Geschrieben von Martin am 2. August 2011 | Abgelegt unter Allgemein

Am 7. Juni ist in der Berliner Buchhandlung a Livraria die deutsche Neuausgabe des Buches “Der Gerechte von Bordeaux. Wie Aristides de Sousa Mendes 30 000 Menschen vor dem Holocaust bewahrte” von José-Alain Fralon präsentiert worden. Die Buchhandlung a Livraria ist auf portugiesische Literatur spezialisiert.
Der Verlag Urachhaus, der die deutsche Neuausgabe zehn Jahre nach der deutschen Erstausgabe – als gebundenes Buch – auf dem Markt gebracht hat, hat schon bei der Erarbeitung der Neuauflage eng mit ViVer zusammengearbeitet. Unsere Vereinsvorsitzende Katharina Stillisch hatte eine Reihe von Fotos für das Buch zur Verfügung gestellt und wichtige Tipps gegeben. Im Gegenzug werden das Engagement und die Ausstellung von ViVer in Bezug auf de Sousa Mendes im Nachwort der deutschen Neuausgabe gewürdigt.
Zur öffentlichen Präsentation mit Lesung und Fotoausstellung kamen am 7. Juni mehr als 20 Interessierte in die Buchhandlung. Neben Michael Stehle vom Verlag Urachhaus war ViVer durch Katharina und durch unser Vorstandsmitglied Maria de Pinho Bayer vertreten.

Bildunterschrift (Katharina in der Buchhandlung): Die ViVer-Vorsitzende Katharina Stillisch (l.) bei der Präsentation des Fralon-Buches
Bereits am 6. Juni hat unser Vorstandsmitglied Alexander Freier auf dem Stipendiatentag der Friedrich Ebert Stiftung ein Exemplar der Neuausgabe des Fralon-Buches an die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Gesine Schwan übergeben, um auf diese Weise weitere Prominenz für unsere Arbeit in Bezug auf de Sousa Mendes zu gewinnen. Schwan war 2004 und 2009 Kandidatin der SPD für das Amt als Bundespräsidentin. Von 1999 bis 2008 war sie Präsidentin der Europa-Universität “Viadrina” in Frankfurt an der Oder, seit 2010 ist sie Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of Governance.

Die AdSM-Ausstellung zu Gast am Gymnasium Kenzingen

Geschrieben von Martin am 2. August 2011 | Abgelegt unter Allgemein

Kurz darauf wurde die Schau vom 3. bis zum 10. Mai im Gymnasium Kenzingen gezeigt. Die Kleinstadt Kenzingen liegt im Landkreis Emmendingen nördlich von Freiburg im Breisgau. Die Studienrätin Andrea Morand hatte als Lehrerin des Gymnasiums die Ausstellung an die Schule geholt. Zur Eröffnung reiste Vorstandsmitglied Sven Wierskalla nach Kenzingen und referierte auf der Eröffnungsveranstaltung vor rund 200 Schülern und zahlreichen Lehrern über die besondere Leistung von de Sousa Mendes bei der Rettung Tausender Verfolgter des Naziregimes sowie die Motive von ViVer, an die Leistungen des portugiesischen Diplomaten zu erinnern. In Kenzingen war die Exposition zwar nur wenige Tage zu sehen, hatte durch die hohe Schülerzahl des Gymnasiums aber eine große Anzahl an Besuchern.

Weitere Informationen über die Ausstellung in Kenzingen finden sich unter folgenden Links:

http://www.badische-zeitung.de/kenzingen/ausstellung-im-atrium–44779666.html

http://www.badische-zeitung.de/kenzingen/ausstellung-als-aufruf-zu-zivilcourage–44905447.html

http://www.schule-ohne-rassismus.org/news-einzelansicht+M5f7959e4898.html

Unsere AdSM-Ausstellung in Esslingen

Geschrieben von Martin am 2. August 2011 | Abgelegt unter Allgemein, Information, Veranstaltung

Im Frühjahr war die Exposition vom 31. März bis zum 20. April im Foyer des Amtsgerichts Esslingen zu sehen. Esslingen ist eine mittelgroße Stadt im Großraum Stuttgart.

ViVer war bei der Ausstellungseröffnung durch die Vereinsvorsitzende Katharina Stillisch und Vorstandsmitglied Sven Wierskalla vertreten. Neben Katharina Stillisch, die das Engagement von ViVer für die Themen Zivilcourage und die Würdigung von Rettern von Opfern politischer Verfolgung erläuterte, sprachen bei der Eröffnungsfeier auch der Esslinger Amtsgerichtsdirektor Dr. Ulrich Groß und der baden-württembergische Landtagsabgeordnete Wolfgang Drexler (SPD).

Dr.  Alexander Hummler schilderte als Vertreter des Kolping Bildungswerkes Württemberg e. V. die Motive der Kolping Bildungsinstitution, die Ausstellung über Aristides de Sousa Mendes umfassend zu unterstützen.
Schließlich nutzte Dr. Angela Borgstedt, Historikerin der Universität Mannheim, die Gelegenheit, aus Anlass der Rettungstaten de Sousa Mendes’ auf ähnliche lokale Hilfeleistungen in Baden-Württemberg hinzuweisen.
Den Worten von Sabine Brandes, die die Ausstellungspräsentation in Esslingen vor Ort organisiert hatte, zufolge wurde die Schau in Esslingen von vielen Besuchern des Amtsgerichts interessiert wahrgenommen. Zur Eröffnung am 31. März waren rund 35 Gäste erschienen.

Weitere Informationen über die Ausstellung in Esslingen finden sich unter folgenden Links:

http://www.kolping-bildungswerk.de/1553.0.html

http://presse.esslingen.de/ekomm/presse/paweb.nsf/0aa9d75a8af56ea0c1256bc400461926/89918537bf055009c125784c003c7b93?OpenDocument

http://www.esslinger-zeitung.de/lokal/kultur/schaufenster/Artikel696094.cfm

Ausstellung “Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt”

Geschrieben von Martin am 2. August 2011 | Abgelegt unter Aristides de Sousa Mendes, Information, Veranstaltung

Präsentation der Ausstellung in Aalen, Esslingen und Kenzingen

Unsere  Ausstellung “Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt
Aristides de Sousa Mendes  Ein Beispiel für Zivilcourage” war seit
Februar 2011 an drei Orten in Baden-Württemberg zu sehen.

Vom 4. bis zum 28. Februar wurde die Schau im Rathausfoyer der Stadt
Aalen gezeigt. Aalen ist eine mittelgroße Stadt in der schwäbischen Alb.
Da vom ViVer-Vorstand aus terminlichen Gründen niemand zur Eröffnung
anreisen konnte, hat freundlicher Weise Claudia Sünder, die sich seit
Mitte 2010 mit unheimlich viel Engagement und Erfolg um Ausstellungsorte
in Württemberg bemüht, die Eröffnung übernommen. Die Stadt Aalen war
sehr
einverstanden damit, die Ausstellung und die Eröffnung auf diese Weise
mit-hilfe von Claudia Sünder zu gestalten.

Mehr Informationen zur Ausstellung in Aalen sind unter folgenden Links zu
finden:

–> Information zur Ausstellung 1

–> Information zur Ausstellung 2

Pressemitteilung — Otto von Habsburg gestorben –

Geschrieben von Martin am 10. Juli 2011 | Abgelegt unter Allgemein

Pöcking, 4. Juli 2011: Otto von Habsburg, ältester Sohn des letzten regierenden Kaisers von Österreich und Königs von Ungarn, langjähriger Europaabgeordneter und Ehrenpräsident der Internationalen Paneuropa-Union, ist in den frühen Morgenstunden vom 4. Juli 2011 in seinem Haus in Pöcking  im Alter von 98 verstorben.

Otto von Habsburg wurde am 20. November 1912 in Reichenau/Niederösterreich als Sohn von Erzherzog Karl, dem späteren Kaiser von Österreich und König von Ungarn und Erzherzogin Zita geb. Prinzessin von Bourbon-Parma, geboren. Nach dem Zusammenbruch der Habsburger-Monarchie musste die Familie 1919 ins Exil in die Schweiz, später nach Madeira, wo Kaiser Karl am 1. April 1922 verstarb. Otto von Habsburg wuchs in Spanien und Belgien auf, sein Doktorat legte er 1933 an der Université Catholique de Louvain (Löwen in Belgien) ab. In den darauffolgenden Jahren widmete er sich dem Kampf gegen den Nationalsozialismus und gegen den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich. Während des Krieges führte er seinen Einsatz für die Befreiung und Wiedererstehung Österreichs sowie für die anderen Länder der ehemaligen Monarchie vom amerikanischen Exil aus fort.
Am Ende des Zweiten Weltkriegs kehrte er zurück nach Europa und setzte sich für die Einigung des Kontinents ein. Er arbeitete seit dem gemeinsamen Exil in den USA eng zusammen mit dem Gründer der Paneuropa-Union, Richard Graf Coudenhove-Kalergi, dessen Nachfolger als Internationaler Präsident der Paneuropa-Union er 1973 wurde. Dieses Amt hatte er 31 Jahre lang bis 2004 inne. Nach Österreich konnte er erst 1966 nach 48jährigem Landesverweis und fünfjährigem Rechtsstreit wieder einreisen.
Von 1979 bis 1999 war Otto von Habsburg Abgeordneter der CSU im Europäischen Parlament. Hier wirkte er insbesondere im Außenpolitischen Ausschuss, setzte sich für die Völker jenseits des Eisernen Vorhangs ein und kämpfte für das Selbstbestimmungsrecht der Völker, für Minderheitenrechte und für eine rasche Osterweiterung nach dem Zusammenbruch des Ostblocks 1989. Im Jahr 1989 war er der Initiator und Schirmherr des Paneuropäischen Picknicks an der österreichisch-ungarischen Grenze, bei dem mehr als 600 Deutsche aus der „DDR“ in die Freiheit gelangten.
Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Europäischen Parlament im Jahre 1999 blieb Otto von Habsburg aktiv als Redner und Politiker. Otto von Habsburg war Träger zahlreicher in- und ausländischer Auszeichnungen. Zuletzt verlieh ihm der französische Präsident Sarkozy das Großkreuz der Ehrenlegion.

Otto von Habsburg war verheiratet mit Prinzessin Regina von Sachsen-Meiningen (gestorben am 3. Februar 2010). Das Paar lebte seit 1954 in Pöcking am Starnberger See und hat 7 Kinder, 22 Enkelkinder und zwei Urenkel. Der Chef des Hauses Habsburg ist der älteste Sohn Karl Habsburg-Lothringen, der in Österreich lebt.

Karl Habsburg: „Mein Vater war eine überragende Persönlichkeit. Mit ihm verlieren wir einen großen Europäer, der uns in allem, was wir heute tun, über die Maßen geprägt hat.“

Die genauen Termine für die Beisetzungsfeierlichkeiten werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Für weitere Informationen:
Eva Demmerle, Pressesprecherin von Dr. Otto von Habsburg, 0049-173-3573870, edemmerle(at)habsburg.de

Aktuelle Informationen finden Sie in Kürze auf unserer Website: www.ottovonhabsburg.org

Tafel der Demokratie

Geschrieben von Martin am 20. Februar 2011 | Abgelegt unter Allgemein, Veranstaltung

„Meine Wünsche für Deutschland: Mehr Zivilcourage zeigen und diejenigen, die Zivilcourage zeigen, ganz besonders zu ehren“ – mit diesen Worten habe ich mich im vergangenen Jahr  bei der  „Berliner Zeitung“ um die Teilnahme an der Tafel der Demokratie beworben.

Diese Tafel der Demokratie vereint 1500 Bürger der Bundesrepublik Deutschland jeweils zur Amtseinführung des Bundespräsidenten. Rund 1000 Plätze werden dabei über die Medien vergeben,  die „Berliner Zeitung“ hatte 30 Plätze, um die man sich mit den Wünschen für Deutschland bewerben konnte.

Offensichtlich haben meine Worte gefallen, und so kam ich am 20. August 2010 in den Genuss, Teilnehmerin dieses Ereignisses zu sein. Zur Eröffnung des Abends hatte ich außerdem das Glück, an der Tafel schräg gegenüber des neu gewählten Präsidenten Christian Wulff und seiner Frau zu sitzen, die Ansprachen nicht nur über Lautsprecher, sondern  unmittelbar zu hören und in der ersten Gruppe zu sein, mit denen der neue Repräsentant Deutschlands ins Gespräch kam.

Natürlich nutzte ich die Gelegenheit, unseren Verein vorzustellen, meine Visitenkarte mit den Vereinsdaten abzugeben und über unser Anliegen zu berichten. Zumindest bei dieser ersten Vorstellung hatte ich den Eindruck, auch hier auf großes Interesse zu stoßen. Die Zeit war zwar sehr kurz (andere wollten genauso ihre Wünsche und Pläne für Deutschland vorstellen), aber ich will in absehbarer Zeit versuchen – anknüpfend an diesen Abend – noch einmal mit unserem Anliegen an den Bundespräsidenten heranzutreten – schließlich haben wir schon einige große Erfolge vorzuweisen.

<von Katharina Stillisch>

Mitgliederversammlung des Vereines

Geschrieben von Martin am 30. Januar 2011 | Abgelegt unter Allgemein

Sehr geehrte Vereinsmitglieder,

wir laden Sie/Euch herzlich zur ordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins „ViVer – Vision und Verantwortung e. V.“ ein. Diese Versammlung findet am Freitag, den 25. Februar 2011, um 18.30 Uhr in den Räumen der Mobiler PflegeDienst Schaumann & Born GmbH, Elsenstraße 6, 12435 Berlin, statt. Gäste sind herzlich willkommen.

Vorläufige Tagesordnung:
1. Begrüßung/Feststellung der Beschlußfähigkeit/Feststellung der Tagesordnung
2. Vorlage, Aussprache und Kenntnisnahme des Rechenschaftsberichts für 2009
3. Entlastung des Vorstands für 2009
4. Vorlage, Aussprache und Kenntnisnahme des Rechenschaftsberichts für 2010
5. Entlastung des Vorstands für 2010

6. Mündlicher Ausblick des Vorstands auf 2011

7. Verschiedenes

Ergänzende Anträge zur Tagesordnung bitten wir spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung in Textform einreichen.

Wir freuen uns auf rege Teilnahme.

Der Vorstand

ViVer – Vision und Verantwortung e. V.

Präsentation der Ausstellung in Freiburg

Geschrieben von Martin am 30. Januar 2011 | Abgelegt unter Allgemein, Aristides de Sousa Mendes

Vom 6. bis zum 18. Dezember 2010 ist die Ausstellung “Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt – Aristides de Sousa Mendes – Ein Beispiel für Zivilcourage” in der Eingangshalle vom Kollegiengebäude I an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg gezeigt worden. Die Exposition war damit erstmals in Süddeutschland zu sehen.

Eröffnung mit dem portugiesischen Generalkonsul aus Stuttgart, Manuel Gomes Samuel

Zur Ausstellungseröffnung waren – wie angekündigt – der Prodekan der Fakultät, Professor Dr. Daniel Jacob, und der portugiesische Generalkonsul aus Stuttgart, Manuel Gomes Samuel, gekommen. Für ViVer nahm Vorstandsmitglied Sven Wierskalla an der Eröffnung teil.

Eröffnungsrede durch unser Vorstandsmitglied Sven Wierskalla

Professor Jacob hatte extra seine Teilnahme an einer Gremiensitzung der Universitätsfakultät abgesagt, um bei der Eröffnung eine Ansprache zu halten, den weiteren Ansprachen zuzuhören und an Gesprächen mit den Gästen teilzunehmen. Jacob betonte in seiner Ansprache, die Albert-Ludwig-Universität fühle sich insofern besonders geehrt, erster Präsentationsort in Süddeutschland zu sein, als dass die Hochschule durch das Rektorat Martin Heideggers 1933/34 und dessen Nähe zum Nationalsozialismus gerade zu Beginn der NS-Herrschaft eine unrühmliche Vergangenheit habe. Nun sei die Universität glücklich darüber, unsere Ausstellung über Aristides de Sousa Mendes zu Gast zu haben, denn der portugiesische Diplomat habe mit seinen Rettungstaten von 1940 ein positives Zeichen für Humanismus und Zivilcourage während der deutschen Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg gesetzt.

Generalkonsul Manuel Gomes Samuel wies auf die große Bedeutung hin, die de Sousa Mendes inzwischen für alle Mitarbeiter des diplomatischen Dienstes Portugals hat. Sven Wierskalla legte dar, aus welcher Motivation heraus ViVer eine Ausstellung über de Sousa Mendes konzipiert und realisiert hat.

Presseecho

Universität Freiburg

Studierendenportal der Universität

Regio-Trend

Ausstellung “Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt”

Geschrieben von Martin am 30. Januar 2011 | Abgelegt unter Allgemein, Aristides de Sousa Mendes

Vom 25. Oktober bis zum 24. November 2010 war die Ausstellung “Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt: Aristides de Sousa Mendes – Ein Beispiel für Zivilcourage” im Gymnasium Bruchhausen-Vilsen zu sehen. Mit der Präsentation in Bruchhausen-Vilsen, das in Nordniedersachsen im Großraum Bremen liegt, war die Ausstellung erstmals außerhalb Berlins zu Gast.

Zur Eröffnung der Schau, in deren Mittelpunkt die Rettung von rund 30.000 Flüchtlingen mit Hilfe des portugiesischen Diplomaten Aristides de Sousa Mendes vor der Verfolgung durch die Nazis im Juni 1940 steht, waren am 25. Oktober mehr als 200 Schülerinnen und Schüler, viele Lehrkräfte und zahlreiche interessierte Eltern gekommen.

Der stellvertretende Schulleiter Matthias Hausner und ViVer-Vorstand Sven Wierskalla

An der Spitze der Gästeliste stand Horst Wiesch, Bürgermeister der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen. Nach einleitenden Worten des stellvertretenden Direktors Matthias Hausner, der den erkrankten Schulleiter Reinhard Heinrichs vertrat, erläuterte Oberstufenkoordinator Dr. Volker Herholt als Historiker die geschichtlichen Hintergründe der Rettungstat des portugiesischen Diplomaten. Für den Verein ViVer beschrieb Sven Wierskalla die Motive des Vereins, die große humanitäre Leistung des Aristides de Sousa Mendes in einer Ausstellung zu würdigen.

Oberstufenkoordinator Dr. Volker Herholt (l.) im Ge-spräch mit dem Bürgermeister der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen, Horst Wiesch

Schüler des Gymnasiums Bruchhausen-Vilsen beim Betrachten der Ausstellung

Sehr erfreulich war das Presseecho bei der Ausstellungseröffnung in Bruchhausen-Vilsen. Der Bremer Weserkurier war ebenso mit einer Redakteurin vertreten wie die Syker Kreiszeitung und eine örtliche Wochenzeitung mit Korrespondenten vor Ort waren.

Presseecho zur Ausstellung

Weser Kurier

Weser Kurier II

Syker Kreistzeitung

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