Über uns

Geschrieben von Martin am 3. April 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Der Verein “ViVer – Vision und Verantwortung e.V.” hat sich am 20. August 2008 im Abgeordnetenhaus von Berlin gegründet und setzt sich zum Ziel:

Präambel aus der Vereinssatzung
„ViVer“ steht für Vision und Verantwortung und ist der Aufruf, derer zu gedenken, die sich aktiv gegen Diskriminierung, Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen stellen bzw. gestellt haben. Wir wollen die Namen derer bekannt machen, die durch ihr eigenes freiwilliges Handeln dazu beitragen und beigetragen haben, Menschen zu helfen und Menschenleben zu retten, während andere dem Unrecht schweigend zusehen bzw. zugesehen haben. Gerade solche Menschen brauchen unsere Unterstützung und verdienen unseren Respekt. Sie werden geehrt, indem wir versuchen, ihrem Beispiel zu folgen. Ein besonderes Beispiel ist der frühere portugiesische Generalkonsul in Bordeaux, ARISTIDES DE SOUSA MENDES (* 19. Juli 1885, † 03. April 1954), der während des Zweiten Weltkriegs durch seine Zivilcourage rund 30.000 Menschen das Leben rettete und dessen Name lange vergessen war. Er ist der Erste, dem unser Verein durch die Pflege seines Andenkens die Würde wiedergeben will, die ihm lange Zeit verwehrt wurde. Wir wollen weiter daran arbeiten und erreichen, daß sich mehr Menschen ihrer Verantwortung bewußt werden und sich aktiv über Ländergrenzen hinweg gegen jede Art von Diskriminierung verständigen, Visionen entwickeln und diese auch zulassen und um denen entgegenzutreten, die immer wieder aufs Neue Menschenrechte verachten und beschädigen. Unserer Mitglieder handeln im Sinne der Satzung und stehen für rechtsstaatliche, freiheitliche und demokratische Grundsätze sowie gegen Gleichgültigkeit und Egoismus.”

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere Aktivitäten vorstellen. Für Fragen und Anregungen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Mit dem Projekt „Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt: Aristides de Sousa Mendes – Ein Beispiel für Zivilcourage“ hatte sich der Verein im Jahr 2008 am Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz” für vorbildliche und nachahmbare zivilgesellschaftliche Aktivitäten beworben. Dieser Wettbewerb wird durch das „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“ veranstaltet. Unser Projekt zählte leider nicht zu den Gewinnern. Allerdings wurde uns bestätigt, daß es einen wertvollen Beitrag leistet und damit ein Zeichen einer lebendigen Demokratie ist.

Im Jahr 2009 hatten wir uns um den Wilhelm-Dröscher-Preis in der Kategorie „Geschichtswerkstatt“ beworben. Dieser Wettbewerb wird alle zwei Jahre durchgeführt und dokumentiert, wie eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger zur Weiterentwicklung einer in Frieden lebenden sozialgerechten und freiheitlichen Gesellschaft gewonnen werden kann. Unser Projekt zählte leider nicht zu den Preisträgern; es wurde jedoch lobend erwähnt.

Urkunde vom Wilhelm-Dröscher-Preis 2009

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